Todesrisiko ländlicher Raum? Notfallmedizinische Versorgung ist in der Fläche von MV besorgniserregend schlecht

Die gesetzlich verankerte Hilfsfrist von zehn Minuten wird in MV in der Fläche deutlich verfehlt. Notärzte in Mecklenburg-Vorpommern schlagen bereits seit einiger Zeit Alarm. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Die Abwanderung medizinischer Fachkräfte und die Zentralisierungen der Rettungswachen haben in MV über viele Jahre hinweg zu einer immer schlechteren Notfallversorgung geführt. Die Lage ist dramatisch: Notärzte sprechen offen davon, dass aufgrund der langen Anfahrtszeiten zu den Dörfern zunehmend Menschenleben riskiert werden. Die gesetzlich verankerte Anfahrtszeit von 10 Minuten wird selbst in größeren Städten wie Rostock oder Schwerin kaum noch erreicht. Viele Notärzte verfolgen den Ansatz, Krankentransporte auch mit ausgebildeten Rettungssanitätern neben den eingesetzten Notfallrettungsdiensten durchzuführen. Wir wünschen uns für dieses Verfahren mehr Unterstützung durch die Landesregierung!

In einem Notfall zählt jede Minute. Rettungssanitäter können hier schon bereits vor der Ankunft eines Notarztes erste lebenserhaltende Maßnahmen ergreifen und Leben so gerettet werden. Auch mögliche Langzeitschäden durch eine zu späte Behandlung werden merklich reduziert. Der ländliche Raum fällt und steht mit seiner medizinischen Versorgung. Hier muss priorisiert nachgebessert werden!“

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