Staatstheater: Land muss sich Fürsorgepflicht bewusst sein

Staatstheater: Land muss sich Fürsorgepflicht bewusst sein

Staatstheater: Land muss sich Fürsorgepflicht bewusst sein

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur stellte die AfD den Antrag, der designierten Intendanz des Mecklenburgischen Staatstheaters die Möglichkeit zu geben, die geplante künstlerische Ausrichtung ihres Hauses im Ausschuss vorzustellen. Zur Ablehnung dieses Antrages durch alle anderen Fraktionen erklärt der Abgeordnete der AfD Jörg Kröger:

„Vor dem Hintergrund von Massenentlassungen am Mecklenburgischen Staatstheater zum Ende der Spielzeit 2020/2021 wollten wir uns darüber informieren lassen, welches veränderte künstlerische Konzept zur Entlassung des gesamten Balletts, zahlreicher Solisten und weiteren Personals geführt hat, während auch die Schauspieler von den coronabedingten Maßnahmen schwer betroffen sind. Da das Land Mecklenburg-Vorpommern Hauptgesellschafter des Theaters ist, sollte es sich seiner Fürsorgepflicht für dieses Haus bewusst sein.

Mit fadenscheinigen Gründen, so der Unterstellung, wir wollten Einfluss auf den Theaterbetrieb nehmen, lehnten die anderen Fraktionen unseren Antrag ab. Gerade SPD und LINKE verschlossen sich hier völlig den sozialen Folgen dieses künstlerischen Umbruchs inmitten des Corona-Shutdowns, der entlassenen Künstlern die Suche nach neuen Engagements erheblich erschwert. Letztlich war dies ein erneutes Beispiel, wie AfD-Anträge nur, weil sie von der AfD kommen, nicht einmal im Ausschuss zugelassen werden. Ein trauriges Demokratieverständnis der Altparteien: es ist schon vielsagend, dass uns das Recht auf Information verweigert wird!“

Author: admin_mv_nnc

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