Schnelltests an Schulen: Unkenntnis der Landesregierung und Ergebnisse widersprechen Corona-Hysterie

Schnelltests an Schulen: Unkenntnis der Landesregierung und Ergebnisse widersprechen Corona-Hysterie

Schnelltests an Schulen: Unkenntnis der Landesregierung und Ergebnisse widersprechen Corona-Hysterie

Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion gab es seit dem 17. März 2021 419 positive Schnelltestergebnisse bei Schülern an Berufs- und Regelschulen. Gemessen an der von der Landesregierung für das Schuljahr 2020/21 prognostizierten Schülerzahl von 187.200 sind dies etwa 0,22 Prozent. Bei den an diesen Schulen Beschäftigten gab es 117 positive Schnelltestergebnisse, dies entspricht bei der von der Landesregierung für das Schuljahr 2020/21 prognostizierten Lehrerzahl von 13.310 rund 0,88 Prozent. Ob die positiven Schnelltestergebnisse falsch-positiv oder PCR-positiv und damit epidemiologisch relevant sind, kann die Landesregierung nicht beantworten. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

„Wir testen also kerngesunde Kinder und Erwachsene in der Hoffnung, einen Kranken zu finden. Dass der Landesregierung keine Erkenntnisse über positive PCR-Tests vorliegen, schlägt dem Fass den Boden aus. Anhand welcher evidenzbasierter Ergebnisse richtet Frau Martin denn ihre Corona-Schulpolitik aus? Schulen sind keine Pandemietreiber und offensichtlich erkranken keine bis kaum Schüler oder Lehrer im Schulbetrieb. Wie viele wurden z.B. doppelt getestet? Die statistische Nachbereitung zur Validität ist mangelhaft, da es keine Hinweise gibt, ob positive Schnelltests auch PCR-positiv waren. Die handlungsgetriebene Landesregierung verrennt sich in Maßnahmen, welche epidemiologisch sinnlos sind und am Infektionsschutz der vulnerablen Bevölkerungsgruppen vorbeigehen.

Die Zahlen zeigen, dass bei den aufkeimenden Diskussionen um eine vierte Welle und eine Delta-Plus-Variante eine Schließung der Schulen nicht wieder zur Debatte stehen kann. Mit einer fortschreitenden Impfquote, dem Schutz vulnerabler Gruppen und dem Einhalten gängiger Hygienemaßnahmen tun wir alle mehr für den Infektionsschutz, als es Bildungsministerin Martin mit ihren 1,4 Millionen Schnelltests an Mecklenburg-Vorpommerns Schulen bislang getan hat. Dies hätte Frau Martin spätestens seit der Fragestunde Anfang Mai im Plenum einleuchten müssen.“

Redaktioneller Hinweis:

Übersicht der Schüler-, Lehrer- und Schulzahlen: https://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=1626885

Kleine Anfrage des Abgeordneten Jess und Antwort der Landesregierung: https://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2021/06/Anfrage-des-Abgeordneten-Jess-und-Antwort-der-Landesregierung.pdf

Author: admin_mv_nnc

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.