Pflege-Skandal: Abkassieren auf dem Rücken von Pflegepersonal und Pflegebedürftigen

Zum Pflegeheim-Skandal in Schwerin-Neumühle, bei welchem mehr Heimbewohner als angegeben im Pflegeheim wohnten und teils unter inhumanen Bedingungen leben mussten bei gleichbleibender Anzahl an Pflegekräften, erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Abkassieren auf dem Rücken von Pflegepersonal und Pflegebedürftigen? Ein Skandal sondergleichen! Pflegeheimbetreiber bekommen ihr Geld nicht, um in die eigene Kasse zu wirtschaften, sondern um die bestmögliche Pflege älterer Mitbürger ermöglichen zu können. Wer in dieser Lage am Pflegepersonal spart, handelt nicht nur unredlich, sondern vor allem äußerst unmenschlich. Der Betrug um die Pflegeplätze muss vollständig aufgeklärt werden und die Betreiber des Heimes müssen die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen. So geht man nicht mit den älteren Mitbürgern um. Die menschenunwürdigen Bedingungen zeugen nicht nur von einem humanitären Notstand, sondern stellen der Landesregierung ein absolutes Armutszeugnis für die Pflegepolitik aus.

Vor diesem Hintergrund braucht sich die Landesregierung nicht wundern, dass es kaum Nachwuchs bei den Pflegekräften gibt. Die AfD-Fraktion forderte z.B. bereits ein Landespflegegeld für pflegende Angehörige, um die Situation in den Pflegeheimen zu entschärfen und um Anreize für die Pflege zu Hause zu schaffen. Die Stadt Schwerin hat eine Aufsichtspflicht, der sie offenbar zu spät nachkam. Dementsprechend braucht es hier entweder mehr Personal oder eine Umstrukturierung.“

AfD Fraktion MV

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