Pflege darf kein Geschäftsmodell sein!

Pflege darf kein Geschäftsmodell sein!

Pflege darf kein Geschäftsmodell sein!

Laut Marcus Wolf, Mitautor einer Studie über Private-Equity-Firmen, landen bis zu zehn Prozent der Mittel für die Pflege in privaten Taschen von Finanzinvestoren.  Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

Pflege darf kein Geschäftsmodell sein! Es muss der ethische Grundsatz gelten, dass öffentliches und privates Geld in der stationären Pflege ausschließlich den Pflegebedürftigen zugutekommt. Laut Expertenmeinung könne der Gesetzgeber es solchen Akteuren unmöglich machen, Heime zu betreiben. Hier ist die Landesregierung in Zugzwang, für mehr Transparenz über die Finanzflüsse zu sorgen, indem eine GmbH vor Ort das entsprechende Pflegeheim nicht führen darf, wenn die Muttergesellschaft im Ausland sitzt. Solche Verschleierungen durch Firmensitze im Ausland gehören unterbunden!

Nach der Corona-Pandemie gehen Private-Equity-Fonds in Europa weiter auf Raubzug, da Pflege als ein Zukunftsmarkt gesehen wird, darunter leidet die Pflege, allen voran die Pflegebedürftigen, die zur Zielscheibe dieser Skrupellosigkeit werden. Erschreckenderweise liegen häufig nicht einmal Informationen vor, welche Heime solchen Firmen gehören. Es gilt in Zukunft zu prüfen, ob die Qualität der Pflege mit der Eigentümerschaft zusammenhängt.

An diesem Beispiel zeigt sich mal wieder, dass es Sinn macht, mehr die häusliche Pflege durch Angehörige zu stärken. Unsere Fraktion forderte zu diesem Zweck bereits in der letzten Legislatur ein Landespflegefördergeld, welches die Angehörigen bei der Pflege entlastet.“

Author: admin_mv_nnc

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