Luftfilter: Inszenierte Regierungspropaganda statt Wirkung

Luftfilter: Inszenierte Regierungspropaganda statt Wirkung

Luftfilter: Inszenierte Regierungspropaganda statt Wirkung

Die Landesregierung stützt die Anschaffung von Luftfiltern für Klassenräume mit zwei Millionen Euro und trägt sechzig Prozent der Finanzierung. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:

„Luftfilter werden die Lage an den Schulen gegenüber dem ‚neuartigen‘ Coronavirus und der ‚hochansteckenden‘ Delta-Variante weder verbessern noch verschlechtern. Sie belasten lediglich weiter den Haushalt und mögen allenfalls als Förderprogramm für die Hersteller und Vertreiber gelten. Die Landeregierung verstärkt mit der neuen Kampagne die Suggestion: Seht, wir tun was!

Dem Luftfilter-Hype stehen gewichtige Gutachten entgegen. Selbst das Umweltbundesamt und das Robert-Koch-Instituts warnten davor, sie als Allheilmittel anzusehen. Sie sind reiner Selbstzweck im Sinne der Anti-Corona-Symbolpolitik. Professor Emil Reisinger von der Unimedizin Rostock, ansonsten offenbar maßgeblicher Berater der Landesregierung, blieb bei seinen Vorbehalten. Normales Lüften wäre nicht nur kostenfrei, sondern wirkungsvoller.

Politik hat die Tendenz, Segen und Heil zu versprechen und dabei Begriffe und Botschaften mit propagandistischer Wirkung aufzuladen, auf dass sich eine bestimmte Klientel Schutz und Trost erhoffe. Sie muss dieser Tendenz selbst aufmerksam kritisch entgegenwirken, wenn sie verantwortungsvoll und maßvoll handeln will. Was ihre Pflicht wäre! Dies gilt für alle Bereiche der fragwürdigen Corona-Politik: Dass etwa ‚Lollipop-PCR-Tests‘ gut klingt, zumal ‚als Pilotprojekt‘, sagt nichts über Sinnhaftigkeit und Effizienz, sondern verheißt nur weitere Verschuldung (4,5 Millionen Euro für weitere ‚Testsets‘) und Unruhe im Schulbetrieb.“

Author: admin_mv_nnc

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.