Landesschülerrat unzufrieden mit Krisenmanagement des Bildungsministeriums

Landesschülerrat unzufrieden mit Krisenmanagement des Bildungsministeriums

Landesschülerrat unzufrieden mit Krisenmanagement des Bildungsministeriums

Ein Jahr nach den ersten Schulschließungen sieht der Landesschülerrat sich anlässlich dieses „traurigen Jubiläums“ von der „chaotisch und unorganisierten“ Bildungspolitik der Regierung weitgehend im Stich gelassen. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Jens-Holger Schneider:

„Was der Landesschülerrat nach einem Jahr Maßregelungspolitik beklagt, entspricht den von der AfD mehrfach eingebrachten Kritikpunkten und Vorschlägen. Weder nach dem ersten Lockdown, ja nicht einmal über die Sommerferien sah sich das Bildungsministerium in der Lage, funktionsfähige Lernplattformen für den Online-Unterricht sicherzustellen, so dass es bei Teillösungen und ärgerlichen Improvisationen blieb.

Wir teilen die Wahrnehmung der Schüler, dass ‚eine konkrete Problemlösung seitens der Politik verschlafen wurde.‘ Weil die Situation ‚ohne Struktur, ohne Weitsicht‘ nur verschlimmbessert werden konnte, trugen mehr als das Ministerium die Schüler und die Eltern die Last des digitalen Lernens.

Ebenso wie die Schüler drängt die AfD seit Wochen auf einen umfassenden Präsenzunterricht, der durch Distanzunterricht nicht ersetzbar ist. Schüler bedürfen dringend eines normalen Schulalltages, um wieder in ihren Lebens- und Lernrhythmus zurückzufinden und ihre sozialen Kontakte pflegen zu können. Die Regierung darf diesem natürlichen Ansinnen nicht neue bürokratische Hürden entgegenstellen, nur um jetzt aktionistisch eine Handlungskompetenz vorzutäuschen, die sie über schwierige Monate hinweg nahezu völlig vermissen ließ.

Ebenso wie die Landesschülerrat mahnt die AfD: ‚Ein weiterer harter Lockdown mit Schulschließungen wäre der Tod des Schuljahres 2020/21.‘“

Author: admin_mv_nnc

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