Kampf gegen Kinderarmut ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Kampf gegen Kinderarmut ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Kampf gegen Kinderarmut ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Laut eines Artikels der Schweriner Volkszeitung gelten trotz eines Rückganges um knapp 7 Prozent noch rund 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern als arm. Dazu erklärt der kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

„Der erfreuliche Rückgang von Kinderarmut mag in der Fläche bemerkbar sein, in den sozialen Brennpunkten ist davon allerdings kaum etwas zu spüren. Kinderarmut steht oft in Wechselwirkung mit sozialer Segregation, Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Eltern oder des Elternteils. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen verlangt von den Betroffenen auch die Bereitschaft zur Veränderung, aber vor allem von den Mitbürgern, Behörden und Politik entsprechende Angebote, welche die Betroffenen aus der Armut entkommen lässt, zum Beispiel:

– Kinder dürfen nicht länger ein Armutsrisiko sein. Per Leistungsausgleich durch Steuer- und Beitragsgerechtigkeit, sowie Darlehen für Familien und ein Rückkehrrecht in Vollzeit muss der finanzielle Mehraufwand so klein wie möglich gehalten werden. Eine Willkommenskultur für Kinder bedeutet auch, Familien gezielt zu entlasten.

– Sozialer Segregation muss mit städtebaulichen Veränderungen begegnet werden. Hier sind die Kommunen in der Verantwortung. Die Ausweisung von Bauland, die Schaffung von Wohneigentum und die Abkehr von Plattensiedlungen steigern die Attraktivität des Stadtbildes und fördern die soziale Durchmischung. Einkommensschwachen Familien kann beispielsweise durch einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer der Erwerb von Wohneigentum erleichtert werden. Entsprechende Anträge der AfD wurden sowohl in Mecklenburg-Vorpommern wie im Bund von der rot-schwarzen Regierung leider abgelehnt.

Unbestritten ist, dass durch die Coronakrise die schon bestehenden Probleme verschärft wurden und sich noch weiter zu verschärfen drohen. Es ist höchste Zeit, dass eine vollumfängliche Rückkehr zur Normalität, unter Einhaltung der nötigsten Hygienemaßnahmen, stattfindet. Angefangen mit dem Schulbetrieb. Bildung ist für viele Kinder die Chance, der Armut zu entkommen.“

Author: admin_mv_nnc

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