„Gute-Löhne“-Lüge – Jahre verstreichen, nichts passiert

„Gute-Löhne“-Lüge – Jahre verstreichen, nichts passiert

„Gute-Löhne“-Lüge – Jahre verstreichen, nichts passiert

Zu den aktuellen Medienberichten über die Lohnsituation in Mecklenburg-Vorpommern erklärt der arbeitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Ralph Weber:

„Es ist einfach nur beschämend. 38,01 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten für weniger als 12 Euro brutto die Stunde. Das jährliche Primäreinkommen privater Haushalte betrug nach jüngster Meldung des Landesstatistikamtes im Schnitt 20.243 Euro je Einwohner. Bundesweit sind es dagegen 28.209 Euro. Unser Land bleibt bei fast allen volkswirtschaftlichen Vergleichen im Tabellenkeller. Wo rot regiert, da herrscht die Armut!

Angesichts dieser dramatischen Entwicklung müssen endlich systemische Lösungen her. Förderzuschüsse sollten nur noch an diejenigen Unternehmen mit Höchstsatz vergeben werden, die vor Ort auch über Jahre verwurzelt sind und Tariflöhne zahlen. Vor allem muss das Landesmarketing heimatbewusstes Kaufverhalten propagieren und unsere guten Marken bekannter machen. Sonst werden sich weitere Produktionsstätten mit akzeptablen Löhnen aus dem Staub machen oder schließen.

Auf Bundesebene brauchen wir eine gesetzliche Obergrenze von 15 Prozent Beschäftigten mit Leih- oder Werkverträgen in Unternehmen. Arbeitnehmer sollen endlich mehr Netto vom Brutto behalten dürfen. Die steuerlichen Freigrenzen müssen rauf, der Soli muss weg.“

Author: admin_mv_nnc

Comments are disabled.