Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert mehr Lehrer mit Migrationshintergrund

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert mehr Lehrer mit Migrationshintergrund

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert mehr Lehrer mit Migrationshintergrund

Die GEW fordert mehr Lehrer mit Migrationshintergrund und begründet dies mit dem wachsenden Anteil von Schülern aus dem nichteuropäischen Raum. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Enrico Schult:

„Vor dem Hintergrund des Lehrermangels im Land jetzt nicht nur populistisch nach tausend neuen Lehrern, sondern gleich noch nach Neulehrern mit Migrationshintergrund zu rufen, entbehrt mich nicht einer unfreiwillig bitteren Komik.

Ein Pilotprojekt, im vorpommerschen Raum polnische Lehrer einzusetzen, die dafür die Qualifikation und Deutschkenntnisse mitbringen, mag sinnvoll sein. Aber darüber hinaus forciert ausländische Lehrer, vorzugsweise gar außereuropäische, anwerben zu wollen, um so die in sich fragwürdige Integrationspolitik zu stützen, ist illusionär bis unsinnig.

Eine Nation, die integrieren will, muss wissen, wer und was sie ihrem Selbstverständnis nach ist. Deutschland jedoch möchte sich kaum mehr als Nation verstehen. Der offizielle Sprachgebrauch meidet den Begriff Vaterland ebenso wie jenen der Muttersprache.

Wenn deutsche Lehrer fehlen, muss der Beruf von der Struktur des Bildungssystems her attraktiver und nicht zuletzt gesünder werden. Sonst bleiben eigene Kräfte ebenso überfordert wie ausländische. Deutschland ist überdies in der Lage, nicht nur ausreichend eigene Lehrer, sondern überhaupt genügend Fachkräfte auszubilden, wenn dafür die Bedingungen geschaffen werden.“

Author: admin_mv_nnc

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