Fragestunde: Masseneinsatz von Schnelltests an Schulen ist fragwürdig

Fragestunde: Masseneinsatz von Schnelltests an Schulen ist fragwürdig

Fragestunde: Masseneinsatz von Schnelltests an Schulen ist fragwürdig

Zur Befragung der Landesregierung im Rahmen der heutigen Plenarsitzung erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

„Seit dem 17.03.2021 wurden ca. 412.000 Schnelltests an Schulen in unserem Bundesland durchgeführt. Davon waren lediglich 284 positiv. Die handelsüblichen Antigen-Schnellteste weisen bei der gegebenen Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern nachweislich nur etwa 10-20 % der Positiven als richtig positiv aus. Das ist der epidemiologisch wichtige Positive Vorhersagewert (PPV). der niedrige PPV-Wert der Teste macht einen anschließenden PCR-Test zwingend erforderlich. Wieviel der Positiven Schnellteste auch in der PCR positiv waren, konnte die Ministerin nicht sagen. Dabei ist gerade diese Aussage wichtig, um die Sinnhaftigkeit der Massentestung von gesunden Kindern zu bewerten. Die Kosten gehen in die Millionen Euro, der Nutzen ist mehr als fragwürdig. Es fehlt die Evidenz. Kinder und Jugendlichen sind nachgewiesenermaßen keine Pandemietreiber.

Es wäre zu wünschen, dass die Landesregierung zu einer realistischeren, faktenbasierten Einschätzung der Pandemiegefahren insbesondere durch/für Kinder findet und den Käfig der Coronahypochonder verlässt.

Mein Vorschlag:

1. Coronamaßnahmen für Kinder und Jugendliche (wie z.B. in Norwegen und Schweden) aufheben.

2. Schnelltestungen nur bei symptomatischen Probanden zur Abgrenzung der ca. 50 % anderer respiratorischer Erkrankungen.“

Author: admin_mv_nnc

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