Fischsterben im Jasmunder Bodden: Backhaus fischt weiter im Trüben

Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion geht die die Landesregierung von Einnahmeeinbußen mindestens 80.000 Euro jährlich für die Berufsfischer aus. Gleichzeitig sind Angel- und Freizeitfischer, insbesondere Einheimische vom Fischsterben im Bodden betroffen. Dazu erklärt der fischereipolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Paul-Joachim Timm:

Für die ohnehin schon gebeutelte Fischereibranche ist das Fischsterben im Kleinen und Großen Jasmunder Bodden ein weiterer Rückschlag. Die geschätzten 80.000 Euro Verlust entsprechen mindestens einem Arbeitsplatz samt Abschreibungen. Das Fischsterben hat also direkte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ob sich Landwirtschaftsminister Backhaus, der als eigentlicher Anwalt der Fischer eher einem Winkeladvokaten gleicht, mit konkreten Maßnahmen diesem Problem widmet? Bis sich der Bestand erholt hat, vergehen Jahre.

Bis dahin ist ein auskömmliches Befischen wohl kaum mehr möglich. Dies trifft im weiteren Sinn auch die Angel- und Freizeitfischerei von Einheimischen und Touristen; gerade letztere sind für Rügen einer der Wirtschaftsfaktoren schlechthin.

Nach der nun zwingend erforderlichen Ursachenforschung, sollten auch künstliche Besatzmaßnahmen in Erwägung gezogen werden, sofern dies aus gewässerökologischer Sicht möglich ist. Landwirtschaftsminister Backhaus muss mit den Experten des von-Thünen-Institutes ein entsprechendes Vorgehen in Erwägung ziehen und auch die Biologischen Institute unserer Universitäten verstärkt einbinden.“

AfD Fraktion MV

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