EU versetzt Berufsfischern den Todesstoß – wo bleibt Backhaus?

Zu den von der EU beschlossenen Fangquoten in der Ostsee für Dorsch und Hering erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Ralf Borschke:

„Backhaus‘ Krokodilstränen sind unglaubwürdig. Er muss sich als Anwalt der Fischer in Berlin und zusammen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Brüssel für den Erhalt der traditionsreichen Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern stark machen, statt diese katastrophale Situation klagend hinzunehmen. Schließlich ist er als Landwirtschaftsminister zuständig für die Fischer im Land! Das Chaos ist ohnehin schon perfekt, da die Dorsch-Beifangquoten beim Fischen von Flundern dazuzählen. Dieser Unsinn blockiert Fischer und entzieht ihnen einen auskömmlichen Betrieb. Ein auskömmliches Einkommen alleine mit der Flunderfischerei ist natürlich nicht möglich. Die letzten verbliebenen Fischer in unserem Bundesland kämpfen so ums nackte Überleben.

Dass man in der EU offensichtlich keine Ahnung vom der Lebensrealität der Fischer hat, zeigt zudem die Abwrackprämie für Fischerboote ab 2023. Wenn Fischer jetzt schon Pleite gehen, nützt ihnen diese Prämie in zwei Jahren auch nichts mehr. Wenn diese Gelder nicht jetzt ausgezahlt werden, droht einer ganzen Reihe von Berufsfischern noch in diesem Jahr die Insolvenz. Ist das im Sinne von Landwirtschaftsminister Backhaus?

Das EU-Chaos zeigt sich auch daran, dass Norwegen von den Fangquoten nicht betroffen ist. Als Nichtmitglied der EU kann Norwegen nach Belieben fischen, Ostsee-Anrainerstaaten und EU-Mitglieder wie Deutschland haben das Nachsehen. Solidarität sieht anders aus.“

AfD Fraktion MV

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