Enrico Schult: Defizite in der Bildung eher system- als pandemiebedingt

Enrico Schult: Defizite in der Bildung eher system- als pandemiebedingt

Enrico Schult: Defizite in der Bildung eher system- als pandemiebedingt

Das Bildungsministerium stellt fest, dass die Lücke in den Kompetenzständen zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern durch die Corona-bedingten Einschränkungen größer geworden ist. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Enrico Schult:

„Mit dieser Einschätzung resümiert das Bildungsministerium das Desaster seiner eigenen Kampagnenpolitik. Während jetzt die Schulen offengehalten werden, offenbar um jeden Preis, wurden sie vor Monaten ohne Not geschlossen, weil man sich im Überengagement darin gefiel, Bildung und Erziehung härter zu unterbrechen, als es die sogenannte Bundesnotbremse vorgesehen hätte.

Weil das Ministerium einen Distanzunterricht, der diesen Namen verdient, insbesondere an den nichtgymnasialen Schulen nie abzusichern verstand, sahen sich die Schüler im Stich gelassen – gerade die benachteiligten und schwachen, denen man immer neue Versprechungen gab.

Je eher das Ministerium seine Kampagnenpolitik der rigorosen Maßnahmen beendet und den Schulen erlaubt, einfach zu einem ruhigen, klaren und verbindlichen Unterrichtsbetrieb zurückzukehren, umso eher ließen sich Defizite ausgleichen.

Wobei nicht vergessen werden darf, dass die meisten Bestandsverluste eher der Bildungspolitik selbst als dem Virus anzulasten sind – systembedingt statt pandemiebedingt!“

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Author: admin_mv_nnc

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