Digitalisierung der Schulen darf kein teurer Fetisch werden

Digitalisierung der Schulen darf kein teurer Fetisch werden

Digitalisierung der Schulen darf kein teurer Fetisch werden

Die Landesregierung verspricht sich von der Digitalisierung nahezu allen Segen für die Bildung. Allein dem Landkreis Vorpommern-Greifswald stehen für den sogenannten Digitalpakt vier Millionen Euro zur Verfügung. Für die anstehende Wartung der Dienstgeräte für Lehrer wird schon nach dem nächsten Digitalpakt gerufen. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Jens-Holger Schneider:

„Nicht den Lehrern fehlen die Laptops, sondern denen fehlen vielmehr die Lehrer. Das Bildungsministerium setzt die falschen Prioritäten: Unterricht und Erziehung sind nicht zuerst von der teuren Digitalisierung abhängig, insofern diese nicht Selbstzweck sein darf. Das Bildungsministerium räumt den technischen Mitteln, den Medien, allzu sehr den Vorzug gegenüber den Inhalten ein. Stets zu Lasten öffentlicher Mittel. Für Computertechnik, u. a. Laptops für Lehrer, scheint keine Investition zu teuer, ob nun regulär oder über den Corona-Sonderhaushalt.

Es darf in der schulischen Arbeit nicht zuerst um die technische Peripherie, sondern es muss primär um die Sicherstellung elementarer Kenntnisse und Befähigungen gehen, die nach Auskunft maßgeblicher Studien rückläufig sind. Zur Gewährleistung des Bildungsauftrages genügt durchaus eine normale Schulausstattung.“

Author: admin_mv_nnc

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