Corona-Schnelltest-Rückruf: Erst leugnen, dann mauern

Corona-Schnelltest-Rückruf: Erst leugnen, dann mauern

Corona-Schnelltest-Rückruf: Erst leugnen, dann mauern

Auf zwei Kleine Anfragen der AfD-Fraktion (Drs. 7/6141 und 7/6270) antwortete die Landesregierung, dass es keine Rückrufe von Schnelltests an Schulen und Kitas in Mecklenburg-Vorpommern gegeben hätte. Erst nach einer weiteren Nachfrage (Drs. 7/6313) und Verweis auf ein entsprechendes Schreiben einer Schuldirektorin an die Eltern, räumte die Landesregierung ein, dass es eine Anweisung seitens des Bildungsministeriums gab, die 280 000 ausgegebenen CLUNGENE COVID-19 Antigen Rapid Tests für unter 16-Jährige nicht zu verwenden. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

„In Grundschulen gehen nun mal Kinder unter 16 Jahre. Wenn die ausgegebenen CLUNGENE COVID-19 Antigen Rapid Tests dort an die Eltern verteilt und danach zurückgefordert werden, dann bedarf das schon einer besonderen Erklärung. Eine umfassende Erklärung ist das Bildungsministerium offensichtlich nicht bereit zu geben. Wenn ich dreimal anfragen muss und mit Lügen und Teilwahrheiten abgespeist werde, so ist das für mich ein deutliches Zeichen der Missachtung meiner parlamentarischen Rechte. Da fragt man sich schon, was hat das SPD geführte Bildungsministerium zu verbergen – oder warum ist die Auskunftsbereitschaft so gering?

Ich habe schon mehrfach darauf verwiesen, dass die Kosten-Nutzen-Relation der Massen-Schnellteste in den Schulen äußerst gering ist. Nun kommt neben der inhaltlichen Fehlentscheidung offenbar auch noch in Teilen mangelhafte Umsetzung hinzu. Toll! Kritische Nachfragen kommen da natürlich ungelegen, die mit Wortklauberei beantwortet werden. Offenbar will sich die Landesregierung, so kurz vor der Wahl, der Verantwortung und Aufklärung entziehen.“

Author: admin_mv_nnc

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.