Aufgabe des Liebherr MCCtec Standortes Lubmin ist ein harter Schlag für die Mitarbeiter

Aufgabe des Liebherr MCCtec Standortes Lubmin ist ein harter Schlag für die Mitarbeiter

Aufgabe des Liebherr MCCtec Standortes Lubmin ist ein harter Schlag für die Mitarbeiter

Die Liebherr MCCtec Rostock GmbH gab am Mittwoch bekannt, dass sie ihren Standort auf dem Industriecampus in Lubmin aufgeben und die dortigen Kapazitäten nach Rostock verlagern wolle. Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion und für Lubmin direkt gewählte Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Ralph Weber:

„Dies ist ein schwerer Schlag für den Industriestandort Lubmin und vor allem für die über 100 von dieser Entscheidung betroffenen Mitarbeiter. Der von der Unternehmensleitung angekündigte Versuch, diese Mitarbeiter in Rostock beschäftigen zu wollen, ist dabei wenig tröstlich. Zum einen will das Unternehmen dies nur prüfen, ohne selbst schon eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter abgeben zu können.

Zum zweiten bleibt die einfache Fahrzeit von Lubmin nach Rostock von circa 90 Minuten eine große Bürde für die Betroffenen und deren Familien und in jedem Fall bleibt die gravierende Schwächung des Industriestandortes Lubmin. Viele Nachteile für eine ohnehin schon strukturell benachteiligte Region – Vorpommern wird so weiter abgehängt. Umso dringlicher ist es daher, die Erdgasleitung Nord Stream 2, die in Lubmin anlandet, schnell weiterzubauen und fertigzustellen. Das muss deutlich gesagt und umgesetzt werden.

Die Landesregierung bleibt aufgefordert, weiterhin alles dafür zu tun und sich mit starkem Engagement für eine heimatnahe Beschäftigungsoption der Liebherr-Mitarbeiter einzusetzen. Am besten, indem man dort, wo durch die Nordstream 2 Leitungen das Erdgas in Lubmin ankommt, gleich auch diese Synergieeffekte zum Bau eines leistungsfähigen Erdgaskraftwerkes in Lubmin nutzt. Hier müsste die Landesregierung ihrer Verantwortung für die Menschen und deren Arbeitsplätze in Lubmin gerecht werden und die Energiewendephantasien mit dem angedachten Ausstieg auch aus der Erdgasverstromung hintanstellen.

Denn es geht konkret um die Mitarbeiter von Liebherr in Lubmin, um deren Familien und um den gesamten Industriestandort Vorpommern. Dafür sollte man die gefährlichen und teuren Energiewendephantasien jedenfalls hier nochmals überdenken. Für unsere vorpommersche Heimat und für die Zukunft unserer Kinder.“

Author: admin_mv_nnc

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.