Der Fehlbetrag auf dem sogenannten EEG-Konto hat sich innerhalb von vier Wochen um mehr als siebzig Prozent auf über zwei Milliarden Euro vergrößert. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Bert Obereiner:

„Das wird uns alle treffen – allerdings indirekt. Eigentlich müsste die EEG-Umlage stark steigen, um das Minus auszugleichen. Die Bundesregierung hat aber nun zugesagt, den Negativsaldo aus Steuermitteln auszugleichen. Dadurch steht natürlich dann entweder weniger für Investitionen zur Verfügung oder aber es müssen Kredite zu Lasten nachfolgender Generationen aufgenommen werden.

Die Verhandlungen über die Details stehen auch noch aus. Es ist durchaus noch im Bereich des Möglichen, dass auch Landesmittel aus Mecklenburg-Vorpommern für die verfehlte Energiepolitik herhalten müssen.“

Redaktioneller Hinweis:
Aktuelle Angaben zu Einnahmen- und Ausgabenpositionen: https://www.netztransparenz.de/portals/1/Aktuelle_Daten_zu_den_Einnahmen-_und_Ausgabenpositionen_nach_EEAV_Juli_2020.pdf