Kinder und Jugendliche leiden laut einer Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sehr unter den Einschränkungen durch die Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Die Landesregierung in MV ist verantwortlich und gefordert, zeitnah präventive Strategien zu entwickeln, um Kinder, Jugendliche und deren Familien in den belastenden Phasen einer Pandemie besser zu unterstützen. Dabei geht es sowohl um die Aufarbeitung des Lockdowns, als auch um eine Planung für etwaige zukünftige Maßnahmen, die uns aber hoffentlich erspart bleiben. Es darf nicht sein, dass Kinder unter den Entscheidungen der Landesregierung leiden und dann mit den psychischen Auswirkungen allein gelassen werden.

Die Hamburger Studie zeigt: Die Auswirkungen des Lockdowns traf die Familien, als Keimzelle der Gesellschaft, mit besonderer Härte und die Langzeitfolgen sind nicht abzusehen. Denn die Schutzmaßnahmen haben nachweislich einen starken Einfluss auf die psychische, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Und wieder einmal sind sozial schwache Familien besonders betroffen.

Die Landesregierung ist jetzt gefordert, den psychosozialen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Kinder ein besonderes Augenmerk zu schenken. Wie genau sind die Auswirkungen sin Mecklenburg-Vorpommern? Eine regionale Studie muss hier für Klarheit sorgen. Bei Bedarf muss die Landesregierung prüfen, durch temporäre Umschichtung von Personal die psychosoziale Arbeit an Schulen ausweiten und die Lockdown-Maßnahmen mit den Kindern aufzuarbeiten. Kinder sind unsere Zukunft.“

Redaktioneller Hinweis:

Information des UKE zur Studie: https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96962.html