Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ist die Party- und Eventszene in Mecklenburg-Vorpommern friedlich gesinnt und stellt für die Sicherheitsbehörden keinen Ermittlungsschwerpunkt dar. Hierzu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer:

„Die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns können aufatmen. Nach derzeitigem Lagebild der Polizei sind in unserer Heimat Krawalle wie in Frankfurt oder Stuttgart nicht zu erwarten. Das dort verstörend zu sehen gewesene Aggressionspotential gegenüber dem Feindbild Polizei hatte gezeigt, dass etwas kaputt gegangen ist: Innerer Zusammenhalt und Respekt vor der Ordnungsmacht.

Unser Innenministerium betont zurecht, dass die Begrifflichkeit ‚Party- und Eventszene‘ grundsätzlich für die innenpolitische Analyse unnütz ist. Dies zu lesen beruhigt einerseits, reicht andererseits aber nicht aus, um die Verlogenheit linker Deutungsmuster zu durchbrechen. Was es braucht, ist eine offene Debatte zu den Ursachen einer Entwicklung, die sich zentral durch mangelnde Integrationsfähigkeit auszeichnet.   

 

Damit auch zukünftig in Mecklenburg-Vorpommern keine Vorkommnisse wie in westdeutschen Großstädten stattfinden, muss der Respekt gegenüber unserer Ordnung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln selbst verschafft werden. Ein Gebot für ganz Deutschland, damit die jüngsten Schlagzeilen nur kleine Stürme bleiben. Mecklenburg-Vorpommern braucht dazu im kommenden Jahr bürgerliche Mehrheiten.“

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage des Abgeordneten Kramer und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2020/07/Anfrage-des-Abgeordneten-Kramer-und-Antwort-der-Landesregierung-2.pdf