Frauen in Mecklenburg-Vorpommern sind laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt 29 Jahre alt. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Die Tatsache, dass Frauen immer später Kinder bekommen, ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass die steigende soziale Unsicherheit einen negativen Einfluss auf die Familienplanung hat. Die gesellschaftlichen Folgen sind verheerend. Durch die geringeren Geburtenzahlen wird die Rente als Umlagesystem auf Dauer nicht mehr funktionieren können. Zuwanderung als Allheilmittel der Rentenproblematik zu sehen, ist wohlfeil und lässt offensichtlich mehr Probleme entstehen, als das sie löst.

Der berufliche Erfolg darf nicht als höherwertig eingestuft werden, als die Mutterschaft. Beides muss gleichrangig sein, Frauen muss die gleichwertige, freie Wahl zwischen Familie und Beruf ermöglicht werden. Auch das Mutter-Sein ist eine Karriere; Mütter sind die Managerinnen der Familie und leisten einen unschätzbaren sozialen und gesellschaftlichen Beitrag, der mehr Wertschätzung erfahren muss, denn die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft.

Mutterschaft und Karriere sollten nicht zu einem Entweder-Oder verkommen. Das heißt: Rahmenbedingungen verbessern!

Wir fordern:

  1. Leistungsausgleich durch Steuer- und Beitragsgerechtigkeit
  2. Darlehen für Familien
  3. Rückkehrrecht in Vollzeit
  4. Willkommenskultur für Kinder
  5. Erwerb von Wohneigentum erleichtern.“