Zur heutigen Entscheidung des Finanzausschusses, den Bürgschaften des Landes für das Windkraftunternehmen Nordex zuzustimmen, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Lerche:

Die entscheidenden Fragen sind, ob das Geld im Land bleibt und damit Arbeitsplätze der Zukunft gerettet werden würden. Die Antwort haben wir nicht erhalten. Die Aussagen des Ministeriums und der Geschäftsführung im Finanzausschuss haben uns nicht vollends überzeugen können, dem Nordex-Antrag zuzustimmen. Wenn internationale Banken und private Investoren zusätzliche Landesbürgschaften sehen wollen, ist das Vertrauen in diesen Wirtschaftszweig wohl nicht so groß.

Windkraft, besonders Onshore hat mit ihrem geringen Energieerntefaktor nur eine sehr begrenzte Zukunft. Anstatt in zukunftsfähige und ertragreiche Technologien zu investieren, wird mit der Bürgschaft einzig und allein die von der Landesregierung so hochgelobte Energiewende am Leben erhalten. Keinem Bürger ist vermittelbar, wieso dafür landeseigenes Steuergeld verbürgt werden soll. Zudem zahlt Nordex in Rostock nicht einmal Tariflöhne.