Der öffentlich-rechtliche Rundfunksender ARD hat in seinem Nachrichtenformat „Panorama“ schwerwiegende Anschuldigungen gegen den Leiter der Social-Media Abteilung der Bundeswehr, Marcel Bohnert, erhoben. Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Die aktuelle Berichterstattung zu Oberstleutnant Bohnert kann nicht anders als eine perfide Hetzkampagne bezeichnet werden. Was den Fall aber besonders brisant erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass die Kampagne durch Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geführt und mit GEZ-Zwangsabgaben finanziert wurde.

Jegliche journalistischen Normen und Grundsätze wurden für diese Art der übelsten Verdachtsberichterstattung über Bord geworfen. Dabei hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich einen ganz besonderen Auftrag. So steht in Artikel 11 des Rundfunkstaatsvertrages: ‚Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.‘

Schlimmer noch: Als vermeintliche Experten werden Personen mit nachgewiesenen Verbindungen und Kontakten in die linksextreme Szene ausgewiesen, ohne deren politischen Hintergrund auch nur in einem Satz zu erwähnen. Eigentlich ein riesiger Skandal, für die öffentlich-rechtlichen Sender jedoch gängige Arbeitspraxis.

Seit Jahren ist eine immer stärkere Ideologisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu beobachten. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist dies vor allem an verschiedenen ‚News-Bias‘ Effekten und Methoden des ‚Framings‘ festzumachen. Einen weiteren Qualitätsverlust finden wir in der fortschreitenden Boulevardisierung unserer Medien. Es muss offen von einem Staatsfunk gesprochen werden – der eigentliche Auftrag des Rundfunkstaatsvertrages ging schon lange verloren. Gerade in den letzten Wochen beobachten wir eine durch das etablierte Medienkartell beispiellose Schmutzkampagne gegen unsere relevanten Sicherheitsorgane wie Polizei und Bundeswehr. Damit muss endlich Schluss sein!

Und um es noch einmal deutlich zu sagen: Es widert mich an, dass mit Hilfe staatlicher Sender eine Hetzjagd unter Bezugnahme linksextremer Experten und sensationsgieriger Gossenjournalisten auf einen gedienten Oberstleutnant vollzogen wird!

Von der medienwissenschaftlichen Dimension mal abgesehen, spottet der Fall zudem den Grundsätzen unserer liberalen Demokratie und pluralistischen Gesellschaft. Wenn schon bereits ein ‚gefällt mir‘ an der ‚falschen‘ Stelle zu Berufsverbot, Denunziation und öffentlicher Hetze führt und die Bewertungsdimensionen in der Hand linksextremer Akteure liegen, wie weit sind wir dann noch von einer Gesinnungsdiktatur entfernt?

Wir als AfD fordern die Abschaffung des bestehenden öffentlich-rechtlichen Rundfunks und haben dafür ein eigenes Konzept, den Grundfunk, erarbeitet.“