Durch den niedrigeren Stromverbrauch während der Coronakrise wurde weniger auf das EEG-Konto eingezahlt, was zu einer Unterdeckung des EEG-Kontos von einer knappen Milliarde Euro führte. Hinzu kommen geringere Vermarktungserlöse für EEG-Strom an der Börse. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Bert Obereiner:

„Diese Entwicklung wird spätestens im nächsten Jahr zu einem enormen Anstieg des Strompreises führen. Die im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossene Senkung der EEG-Umlage ist lediglich Augenwischerei, da am Ende das Geld an anderer Stelle – vom Geldbeutel der Bürger – wieder reingeholt werden muss.

Die verfehlte Energiepolitik hat durch die Coronakrise einen weiteren, absehbaren Dämpfer erhalten. Es ist unverständlich, wieso weiterhin an der ideologisierten Energiewende festgehalten wird, obwohl sich seit Jahren die befürchteten Negativauswirkungen Stück für Stück bewahrheiten. Offensichtlich wurde aber in den Augen von SPD und CDU der Bürger noch nicht genug geschröpft.“