Auf ihrem Parteitag beschloss die Partei der Grünen eine EEG-Umlagensenkung um 5 Cent. Die von den Grünen mitgetragene Erhöhung der CO2-Steuer würde die EEG-Umlagensenkung konterkarieren. Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Bert Obereiner:

„Die vorgeschlagene Senkung der EEG-Umlage ist grüner Populismus in Reinform. Ab 2026 werden den Bürgern bis zu 65 Euro pro Tonne aus der Tasche gezogen. Wie sollen 5 Cent/kwh weniger diese Mehrkosten wettmachen? Zumal davon auszugehen ist, dass der Strompreis weiter steigt und die 5 Cent ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Dieses Manöver ist bloße Augenwischerei und verschleiert die Tatsache, dass die EEG-Verträge weiter bestehen und die Konten bedient werden müssen.

Konterkariert wird die 5-Cent-Senkung noch durch die Tatsache, dass die Grünen diesen Betrag durch anderweitige Steuererhöhungen wieder kompensieren wollen. Diese ‚Umetikettierung‘ lässt den Bürgern eben nicht mehr Geld am Monatsende übrig. Sowohl die EEG-Umlage, das Klimapaket samt CO2-Steuer und letzten Endes die gesamte Energiewende müssen ein Ende finden, damit den Bürgern eine sichere Energieversorgung garantiert werden kann und Strom nicht zum Luxusgut verkommt.“