Die Ostertage stehen kurz vor der Tür. Dabei sind die Kirchen im Land aufgrund der allgemeinen Corona-Beschränkungen geschlossen. Dazu erklärt der religionspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:

„Für das Osterfest sollten für die Kirchen Lockerungen vorgenommen werden. Die Gemeinden müssen dabei selbstverständlich auf den gebührenden Abstand von 1,5 m achten und die Zahl der Kirchenbesucher begrenzen, um eine Ansteckung mit dem Virus zu verhindern.

Die Kirchen sind in dieser schwierigen Zeit bereits sehr einfallsreich. So sind bisher schon Gottesdienste und Liedertexte über die Internetseiten der Gemeinden angeboten worden. Einige Gemeinden haben sogar über Bürgerradios, Podcasts und Apps einen Teil ihrer Mitglieder erreichen können. Das alles waren sicher Angebote, die den Umständen entsprechend geschuldet waren. Nun aber steht das jährliche Osterfest vor der Tür.“

Für Christen bedeutet dieses Fest des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Jesu etwas Besonderes. Somit steht dieses Fest verstärkt als Synonym für die Hoffnung der Menschen in diesem Land und soll ihnen Trost und Mut spenden. Daher fordern wir die Landesregierung auf, Gottesdienste zu Ostern unter Auflagen zu zulassen. Dabei müssen die geltenden Mindestabstände eingehalten werden.

Die Kirchen können mit Unterstützung der Kommunen vor Ort die Maßnahmen überwachen. Sollten nicht genügend Plätze vorhanden sein, so können bei sonnigen Tagen Gottesdienste vor der Tür, auf dem Gemeindeparkplatz oder auf dem Feld abgehalten werden.“