Die Corona-Krise erfordert eine Rückkehr zum Nationalstaat. Der riesige EU-Apparat hat sich dabei als handlungsunfähig erwiesen und er hat völlig unvorbereitet vor den Herausforderungen der Corona-Pandemie kapituliert. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Christoph Grimm:

„Die EU hat ihre Mitgliedsstaaten schlicht und einfach im Stich gelassen. Vor allem Italien hat in seiner schwersten Krise seit 1945 keinerlei Unterstützung erhalten. Hilfe kommt statt dessen von außerhalb. Kuba entsendet ein Spezialisten-Team aus Ärzten nach Norditalien. Russland hilft mit medizinischen Geräten aus. Internationale Solidarität findet auf diese Art einfach statt, ganz ohne aufwendigen EU-Apparat und Mitgliedsstatus.

In der Krise hat sich die EU als zahnlos, unnütz und handlungsunfähig erwiesen. Dabei hat das EU-Parlament zuerst das Handtuch geworfen. Fazit: Nur der Nationalstaat kann die Herausforderungen einer Pandemie bewältigen und sie eindämmen. Gelebte Solidarität benötigt keine aufwendige EU-Bürokratie. Das Märchen der weltweit notwendigen und heilsbringenden Globalisierung ist gleich an der ersten ernsthaften Krise zerbrochen.

Jetzt liegt es an uns, solidarisch zu bleiben, aufeinander zu achten und die Auswirkungen der Krise für alle soweit wie möglich abzumildern.“