Das Thema GEZ beschäftigt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Dies wird auch an den Zugriffszahlen auf einen Onlineartikel der SVZ zur Gebührenerhöhung deutlich. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Lerche:

„Bereits im letzten Plenum haben wir den Abgeordneten der Altparteien und deren Plänen zur Erhöhung der Rundfunkgebühren Paroli geboten. Dabei sind die Rundfunkgebühren Ländersache. Jedes Bundesland muss den Rundfunkstaatsvertrag und die Änderung zur Gebührenerhöhung unterschreiben – MV muss da also nicht mitspielen.

Von der Zwangsfinanzierung profitieren vor allem die Altparteien und ihre Entourage und es ist der Herrschenden liebstes ‚Propagandainstrument‘. In der Vergangenheit ist gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer wieder durch ‚News-Bias Effekte‘, ‚Framing‘ aber auch nachweisbaren Falschbehauptungen aufgefallen.

Dazu ergänzt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

Wir halten das Modell der Zwangsfinanzierung für ungerecht und wettbewerbsverzerrend. Wir brauchen freie und unabhängige Medienberichterstattung in Deutschland und MV, die keinerlei parteipolitische Färbung enthält. Gerade beim Thema Thüringen entlud sich in der letzten Zeit ein medialer Sturm der Entrüstung. Dabei war von vorneherein nicht klar, ob Kemmerich der Gebührenerhöhung zustimmen würde, anders wie bei Ramelow, was die Panik der Medientreibenden und ihre Beteiligung an seinem Abgesang erklären würde.

 

Schwesig weiß, dass MV Schlusslicht bei den Einkommen ist. Mit einer Verweigerung ihrer Unterschrift könnte sie die Bürger in MV vor weiteren unsozialen Belastungen schützen.“