Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern Erkenntnisse über Heimatbesuche von anerkannten Schutzberechtigten in deren Heimatländer. Hierzu erklärt der migrationspolitische Sprecher Horst Förster:

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass bei uns Schutz genießende Syrer auch aus Mecklenburg-Vorpommern Urlaubsreisen in ihre Heimat unternehmen. Dabei läuft etwas gravierend schief, wenn neugeborene syrische Kinder den Großeltern in der Heimat vorgestellt werden, aber zugleich eine Rückkehr unzumutbar sein soll. Die Regierung täte gut daran, gegen diesen Missbrauch unserer Hilfsbereitschaft klare Gesetzesänderungen einzufordern.

Die Innenministerkonferenz hat im vergangenen Dezember die Prüfung einer zukünftigen Rückführung von solchen Heimatbesuchern beschlossen. Ein positives Ergebnis wird aber nur dann möglich sein, wenn die offensichtliche Befriedigung von weiten Teilen Syriens anerkannt wird. Unser Innenminister muss Position beziehen und eine Neubewertung der Sicherheitslage vom Auswärtigen Amt fordern.“

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage der AfD-Fraktion und Antwort der Landesregierung: http://afd-fraktion-mv.de/wp-content/uploads/2020/02/Anfrage-des-Abgeordneten-F%C3%B6rster-und-Antwort-der-Landesregierung-1.pdf