Zur heutigen Landespressekonferenz „Ambulante Suchtberatung in Mecklenburg-Vorpommern“ der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen (LAKOST) erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

„Nach 30 Jahren legt das Gesundheitsministerium den ersten Suchthilfebericht vor. Besser spät als nie. Trotz der Bemühungen fehlen aber die Vergleichszahlen zu anderen Bundesländern, um aussagekräftige Schlüsse ziehen zu können. Schätzungen zur Dunkelziffer gibt es ebenfalls nicht, um die Nachfrage der Suchthilfestellen evaluieren zu können. Hier muss die Landesregierung beim nächsten Bericht nachbessern.

Besonders kritisch ist nach wie vor der hohe Alkoholkonsum in Mecklenburg-Vorpommern, ebenso wie der steigende Mischkonsum von illegalen Drogen bei jungen Menschen. Die Landesregierung muss hier in Zusammenarbeit mit der LAKOST niederschwellige Angebote wie etwa deren digitalen Auftritt verbessern oder das digitale Beratungsangebot ausbauen. Dazu gehört vor allem Bewerbung der Beratungsangebote und Präsenz in den sozialen Medien, welche vor allem von jungen Bürgern frequentiert werden.“