Gestern beschloss das EU-Parlament, dass alle Neuwagen innerhalb der EU ab 2040 emissionsfrei sein müssen. Bis 2050 soll die EU „klimaneutral“ ausgebaut werden. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Christoph Grimm:

„Der Wahnsinn der EU-Bürokraten kennt keine Grenzen mehr. Im Rahmen des irrwitzigen 1000 Milliarden Euro teuren ‚Green-Deals‘ wird der Verbrennungsmotor ab 2040 der Vergangenheit angehören. Dabei hat die EU bereits beschlossen, dass Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 nur 2,1 Liter verbrauchen dürfen. Dieses gigantische Verkehrs- und Sozialexperiment ist der Sargnagel für den ländlichen Raum. In Mecklenburg-Vorpommern drohen damit ganze Landstriche zu verwaisen; der Individualverkehr wird so endgültig zum Luxusgut und die Bürger auf dem Land haben das Nachsehen. Auch fehlen im Bereich der Landwirtschaft und im Lastverkehr leistungsfähige, elektrische Alternativen.

Selbst wenn der gesamte Verkehr auf E-Mobilität umgestellt werden würde, könnte die in Deutschland produzierte Strommenge nicht aus sogenannten ‚klimaneutralen‘ Energieträgern erzeugt werden. Ganz zu schweigen von der Unterhaltung eines bundesweiten Stromnetzes für Ladesäulen: Der notwendige Strom müsste aus dem EU-Ausland teuer eingekauft werden. Dieser wiederum wird, wie beispielsweise in Frankreich, in den in Deutschland verhassten Atomkraftwerken erzeugt. Es ist absehbar, dass der Strompreis daher weiter steigen wird und die Bürger noch tiefer in die Tasche greifen müssen, um den Wahnsinn der EU zu finanzieren. Die Politik der Bundes- und Landesregierungen ist damit an Heuchelei und Ideologie nicht mehr zu überbieten.

Hinzu kommt, dass bereits jetzt schon etliche Autozulieferer in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Umstellung auf E-Mobilität vom Stellenabbau betroffen sind. Es ist nicht absehbar, wie das teure und unrentable E-Auto als jetziges und auch zukünftiges Nischenprodukt die wegfallenden Arbeitsplätze der Autoindustrie auffangen soll. Die E-Ideologie gefährdet also nicht nur die individuelle Mobilität der Bürger, sondern auch die finanzielle Sicherheit der Bürger.“