Medienberichten zufolge werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung voraussichtlich 2021 deshalb angehoben, weil dann die angesparten Reserven der Kassen aufgebraucht sind. Dazu erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Christoph Grimm: 

„Die Geschwindigkeit, mit der die beachtlichen Rücklagen der gesetzlichen Krankenversicherung nun drohen, aufgebraucht zu werden, ist in der Tat alarmierend. Medizinischer Fortschritt und teure Gesetzesvorhaben der Bundesregierung reichen da als Begründung allein jedoch nicht aus. Ein naheliegender Grund bleibt offiziell unerwähnt: Deutschland verzeichnet seit Jahren eine massive Zuwanderung von Migranten und Flüchtlingen in seine Sozialsysteme.

Mehr als jeder zweite erwerbsfähige Leistungsempfänger hatte 2018 einen Migrationshintergrund. Drei von vier Syrern leben von Hartz4. Die dadurch bedingte Notwendigkeit von Beitragserhöhungen der gesetzlichen Krankenkassen hat sich bereits 2016 deutlich abgezeichnet. Grund ist: Der Zuschuss, den der Bund an die Kassen für die gesetzlich krankenversicherten Hartz4-Empfänger zahlt, ist mit etwa 90 € deutlich zu gering. Denn die durchschnittlichen Behandlungskosten pro Flüchtling liegen tatsächlich bei 180 bis 200 Euro, also doppelt so hoch, wie der Beitrag des Bundes.

Die Zahl der Hartz4-Empfänger aus nicht EU-Staaten betrug Ende Oktober 2017 ca. 1,6 Millionen. Das ergibt für die gesetzlichen Krankenkassen Mehrkosten von 1,92 Milliarden Euro jährlich. Der ehemalige Gesundheitsminister Gröhe hatte noch im Bundestagswahljahr 2017 durch eine einmalige Zahlung von 1,5 Mrd. Euro aus dem Gesundheitsfonds die eigentlich schon damals fällige Beitragserhöhung vorerst abgewendet. Nun lässt sich die Wahrheit nicht mehr länger verbergen: Migration in den Sozialstaat ist nun mal teuer für die Einheimischen.“