Zur Ablehnung der AfD-Spende an die Demminer Tafel durch die Diakonie erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Eigentlich sollen Kirche und Diakonie die Gesellschaft versöhnen und nicht spalten. Für eine Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft ist es fatal, die Spender in gute und böse Menschen einzuteilen. Zumal sich Mitarbeiter der Demminer Tafel sogar mit der Bitte um Unterstützung direkt an die AfD-Fraktion gewandt haben.

Ein Großteil ihrer Tätigkeiten finanziert die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern aus Steuergeld. Es wäre nur konsequent, wenn sie zukünftig freiwillig auf zwanzig Prozent ihrer Mittel verzichtet – immerhin hat uns hierzulande jeder fünfte Bürger gewählt.“

Redaktioneller Hinweis:

Berichterstattung vom 3.1.2020: https://www.nordkurier.de/demmin/diakonie-rechtfertigt-entscheidung-gegen-afd-geld-0337977001.html