Zum Kommentar in der Ostsee-Zeitung „Altes Denken“ erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD, Nikolaus Kramer:

„Kommentar hin oder her: Es ist brandgefährlich, wenn Journalisten öffentlichkeitswirksam die Instanz des Landesverfassungsgerichtes infrage stellen. Die Gewaltenteilung in Judikative, Legislative und Exekutive ist eine der grundlegenden Werte unseres Rechtsstaates. Jede ernstzunehmende Demokratie muss dieses Prinzip hochhalten und schützen. Erst recht hat jeder Journalist in seiner Funktion als vierte Macht im Staat dieses demokratische Grundprinzip zu beachten.

Kritik an Entscheidungen oder Verfahrensweisen von Gerichten muss dabei aber legitim bleiben, um die für eine Demokratie notwendige Debattenkultur am Leben zu erhalten. Die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und dem öffentlichen Infragestellen demokratischer Werte darf aber gerade in Zeiten wachsender Politikverdrossenheit und erstarkendem Extremismus nicht verwischen.“