Laut eines Artikels der Ostsee-Zeitung werden im Rostocker Rathaus auf Weisung von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen auf offiziellen Veranstaltungen keine Fleischerzeugnisse mehr zum Essen angeboten. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Ralf Borschke:

„Mehr Doppelmoral geht nicht. Während Herr Madsen mit seinem Unternehmen auf Importware aus dem fernen Übersee setzt, will er im beschaulichen Rostock fleischlos das Weltklima retten. Mit der Entscheidung bezieht er Stellung gegen die heimische Fleischproduktion und unterstellt ihr pauschal klimaschädliches Verhalten. Dieser Generalverdacht ist eine Ohrfeige für unsere Landwirte und tritt die Nahrungsmittelproduktion unseres Landes mit Füßen. Der Verzicht auf Fleischprodukte oder gar der Boykott ist der falsche Weg und bringt einen ganzen Berufszweig in Verruf. Wir stehen hinter unseren Landwirten!

Fleischerzeugnisse aus regionaler Produktion sind klimafreundlich und integraler Bestandteil der heimischen Landwirtschaft. Wer eine nachhaltige, gesunde und umweltfreundliche Nahrungsmittelproduktion befürwortet, muss sich gleichzeitig zur regionalen Landwirtschaft bekennen. Fleisch aus überregionaler oder gar ausländischer Produktion hat einen weitaus größeren CO2-Fußabdruck. Die heimische Viehhaltung, insbesondere die Schweinehaltung, muss deshalb unterstützt und mehr Bienenweiden als ökologische Maßnahme gefördert werden.“