Zum abgelehnten Antrag „Bestandsregulierung des Wolfes ermöglichen“ erklären die Abgeordneten der AfD-Fraktion Ralf Borschke und Horst Förster:

„Die Romantisierung des Wolfes hat zu einer verantwortungslosen Ausbreitung des Tieres geführt. Wer die Gefahr einer starken Wolfspopulation für Tier und Mensch ausblendet, verschließt seine Augen vor der Realität. Kein anderes Land in Europa leistet sich solch eine hohe Wolfspopulation und sperrt sich gegen eine Bestandsregulierung. Wer zudem immer mehr Schutzmaßnahmen von Schafhaltern verlangt, hat schlichtweg keine Ahnung von Schafhaltung. Statt das Problem mit dem Wolf zu lösen, werfen SPD und CDU immer neue Probleme auf.

Der Streit zwischen SPD und CDU lähmt zusätzlich eine schnelle Entscheidungsfindung. Spaltet der Wolf etwa noch die Regierungskoalition? Die CDU muss sich langsam im Klaren sein, dass ihre Taktiererei nicht mehr den Bürgern, sondern nur noch dem Erhalt des Koalitionsfriedens dient.

Die Forderungen nach einer ökologischen Raumplanung mit Festsetzung von Wolfausschlussarealen, die Bestimmung eines Akzeptanzbestandes, sowie die Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes sind umsetzbare Ziele. Es ist erschreckend, dass Landesregierung und Regierungskoalition ihre Verantwortung zerreden und auf andere abschieben.“