Laut eines Berichtes der Schweriner Volkszeitung kam es am vergangenen Freitag zu einem gewaltsamen Zwischenfall nach dem Spiel zwischen dem MSV Pampow und dem SV Victoria Seelow, bei welchem der Schiedsrichter von einem Zuschauer von hinten auf dem Kopf geschlagen wurde. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Thomas de Jesus Fernandes:

„Im Bereich des Sports sind Fairness und Sportsgeist grundlegende Tugenden, welche von Zuschauern, Spielern und Schiedsrichtern zu beachten sind. Diese sind unverhandelbar und müssen von allen akzeptiert werden. Dazu gehört auch, eine Niederlage oder eine wahrgenommene Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu verkraften.

Die von vielen Seiten beklagte Verrohung der Gesellschaft setzt sich auch im Sportbereich fort, wenn dem nicht Einhalt geboten wird. Unsere Forderung nach einer vierten Sportstunde und der Förderung des Sportes in Mecklenburg-Vorpommern setzt an diesem Punkt an, um Fairness, Team- und Sportsgeist und Disziplin bereits ab dem Schulalter zu fördern.

Wenn dieses Thema auf der kommenden Innenministerkonferenz besprochen wird, darf es nicht bei bloßer Symptompolitik bleiben. Innenminister Lorenz Caffier und Inzwischen-Sportministerin Stefanie Drese müssen erkennen, dass die Vermittlung sportlicher Tugenden nachhaltiger ist als härtere Strafen und schärfere Gesetze.“