Laut eines Artikels in der Ostsee-Zeitung fordert die CDU die Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdgesetz. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Ralf Borschke:

„Die AfD-Fraktion hat schon frühzeitig die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz gefordert. Nun verlangt Minister Backhaus den Abschuss des Problemwolfes mit der Kennzeichnung GW924m. Das ist eine völlig realitätsferne Forderung, denn wie soll ein Jäger diesen einzelnen Problemwolf einwandfrei und somit rechtssicher identifizieren können? Als Jäger sollte Herr Backhaus da eigentlich mehr waidmännische Kenntnisse aufweisen.

Und die CDU reagiert wie immer erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Wäre man den Anträgen der AfD-Fraktion gefolgt, wäre eine Bestandsregulierung der Wölfe ohne bürokratische Hemmnisse und ohne gefährliches Zögern bereits frühzeitig möglich gewesen. Die Konflikte würden dadurch auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Aber die CDU versteckt sich lieber hinter ihrem großen Regierungspartner.

Echten Tier- und Umweltschutz, ohne ideologische Scheuklappen, gibt es nur mit der AfD. Eine Rückkehr des Wolfes funktioniert nur dann, wenn auffällige und dem Menschen gefährlich nahekommende Tiere entnommen werden können, damit der Wolf seine natürliche Scheu vor dem Menschen behält. Wir müssen anerkennen, dass sich nach fast drei Jahrhunderten ohne den Wolf eine Kulturlandschaft in Deutschland etabliert hat, die nicht ohne weiteres mit der Rückkehr eines solchen Raubtieres kompatibel ist.“