Die EU-Kommission will morgen über neue Fangquoten entscheiden. Dazu erklärt der fischereipolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Lerche:

„Eine erneute Verschärfung der Quoten wäre der falsche Weg. Gerade unseren Küstenfischern würde damit massiv der Arbeitsalltag erschwert und letzten Endes die Lebensgrundlage entzogen. Die Küstenfischerei ist für Mecklenburg-Vorpommern nicht nur ein wichtiges Kulturgut, sondern bringt auch dringend benötigte Arbeitsplätze. Die Landesregierung muss unseren Fischern unter die Arme greifen. Bloße Unmutsbekundungen nützen niemandem.

Wir plädieren für eine Entspannung der Quoten mit der Einschränkung, dass die Schonzeiten verlängert werden: Das Mindestmaß bei Dorschen sollte auf 45 cm angehoben werden, um Jungtiere zu schonen. In der Schonzeit vom 1. Februar bis 31. März sollte ein ausnahmsloses Fangverbot bestehen.“