Zum gestern veröffentlichten Integrationskonzept der Landesregierung erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer:

„Wenn die zuständige Ministerin auf einer Pressekonferenz nicht einmal in der Lage ist, die Kosten ihrer Vorhaben zu beziffern, zeugt das von krasser Ignoranz gegenüber den Steuerzahlern. Dass Frau Drese auch ausreisepflichtige Personen und Straftäter integrieren will, ist ein weiterer Affront gegen die geltende Rechtslage. Wir fordern den Innenminister auf, sich von diesem falschen Integrationsansatz des Sozialministeriums abzugrenzen.

Das Kopftuch völlig unkritisch als ‚etwas Selbstverständliches‘ hinzustellen, zeigt, dass Frau Drese vom politischen Islam keine Ahnung hat. Ihr ist dringend anzuraten, sich einmal mit Alice Schwarzer oder anderen kritischen Stimmen zu unterhalten. Meine Fraktion wird absehbar darüber beraten, ein Kopftuchverbot an den Grundschulen Mecklenburg-Vorpommerns einzubringen.

Dieses Integrationsdenken treibt die Spaltung Mecklenburg-Vorpommerns voran und führt zu mehr Unsicherheit. Viele Bürger registrieren sehr wohl den unbestreitbaren Anstieg der Zuwandererkriminalität in den letzten Jahren. Nach den Vorfällen von Güstrow, Wismar oder Wittenburg ist es von Frau Drese pietätlos, jede Form der Zuwanderung ausschließlich als Bereicherung darzustellen.“