Zur online-Berichterstattung des NDR („Wirbel um Landtagspapier ‚Jung sein in MV‘“) erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Es entspricht nicht den Tatsachen, dass die politische Bildung auf Drängen der AfD gestrichen worden ist. Unser Formulierungsentwurf ist vergangenen Dienstag über das Ausschusssekretariat den anderen Fraktionen zugeleitet worden. Der Linksfraktion gingen die Formulierungen aber nicht weit genug und wollte die Passage mit der politischen Bildung lieber ganz streichen.

Politische Bildung ist unserer Ansicht nach eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir lehnen es ab, der Schule hier eine herausgehobene Verantwortung beizumessen. Schule muss in erster Linie der Wissensvermittlung in den Kernfächern – hier vor allem in den MINT-Fächern – dienen. Auch lehnen wir den Begriff der ‚offenen Gesellschaft‘ im Konsenspapier ab. Dabei handelt es sich um eine schwer definierbare Utopie, die kaum an konkrete Grundwerte gebunden ist. Wir vertreten die Auffassung, dass Demokratie Grundwerte braucht.“