In der Ostseezeitung äußert sich Vincent Kokert in einem Interview zur AfD in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Ja, richtig, mit der MerkeL-CDU haben wir keine Schnittmengen.  Die CDU gibt seit Jahren ihre bürgerlichen und konservativen Positionen auf. Diese haben wir schon lange übernommen und mit eigenem Profil geschärft und gestärkt. Zwischen die ehemalige Arbeiterpartei SPD und der CDU passt schon lange kein Blatt mehr! Mit diesen beliebigen Politikartisten wollen auch wir nicht in einen Topf geworfen werden.

Dabei ist die Intention der CDU-Fraktion klar zu erkennen. Die AfD verdrängt die satten Berufspolitiker von ihren Trögen – Panik macht sich bei den Altparteien breit. Das erklärt auch das wilde und unkollegiale Gebaren im Parlament.

Herr Kokert meint, den Hauptfeind der AfD zu kennen und hat dabei überhaupt nichts verstanden. Bald werden wir die ersten Koalitionen zwischen der CDU und den Grünen erleben. Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, bezeichnet die totale Aufgabe des eigenen Profils der CDU. Auch in Sachsen und Brandenburg sind massiv CDU-Wähler zur AfD gewechselt. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen. Auch dank Politikern wie Herrn Kokert.

Ebenfalls sollte sich Herr Kokert weiterhin in der Interpretation von Statistiken üben. Von allen etablierten Parteien gab es bei der Landtagswahl 2016 die größte Wählerwanderung von der CDU zur AfD mit rund 22.000 Wählerstimmen – nicht wie von Herrn Kokert behauptet, aus dem Spektrum der Linkspartei (16.000).“