Zur heutigen Pressekonferenz zur Personalsituation in den Schulen erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Kröger:

Spitz auf Knopf – so kann man die Zahlen zu Beginn des Schuljahres interpretieren. Dass ein weitgehend geordneter Schulstart garantiert werden konnte, kann aber nicht über die nach wie vor prekäre Lage hinwegtäuschen. Bei mehr als einem Drittel Seiteneinsteigern stellt sich die Frage, warum es an ausgebildeten Lehrern mangelt. Die auf uns zurollende Pensionierungswelle wird die Situation zusätzlich noch verschärfen.

Der angekündigte Aktionsplan soll zwar Hoffnung machen, aber das Rad neu erfinden kann die Landesregierung dennoch nicht. Man hat die Lehrsituation jahrelang sehenden Auges gegen die Wand laufen lassen. Mit dem nun x-ten Konzept und einer neuen Bildungsministerin will die Landesregierung der Lage Herr werden. Kommt sie jetzt in Bewegung?

Mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann nur ein Teil der Problemlösung sein. Dem Berufsstand mangelt es auch an gesellschaftlichem Ansehen und praxisorientiertem ‚Handwerkszeug‘ im Umgang mit Schülern. Die aber vom Bildungsministerium anvisierte Absenkung des Ausbildungsniveaus führt letztlich nur tiefer in den Teufelskreis hinein. Wer die Ausbildungsanforderungen absenkt, senkt auch die Lehrqualität und Bildungsanforderungen im Unterricht. Wie sollen so die Fachkräfte von morgen ausgebildet werden? Wir werden die kommenden Schritte genau im Auge behalten.“