Laut Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion verfügt die Landespolizei (ohne Spezialeinheiten) über keine modernen Mitteldistanzwaffen zur Bewältigung von Terroreinsatzlagen. Hierzu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer:

„Die erhöhte Terrorgefahr und die schrecklichen Ereignisse der vergangenen Wochen im ganzen Land wecken ein Gefühl von Unsicherheit. Das Urvertrauen, in der alltäglichen Umgebung keinen Schaden zu nehmen, ist beschädigt. Die Politik muss diese Entwicklung dringend aufhalten und Stärke zeigen.

Diese Bedrohungslagen stellen auch die Landespolizei vor neue Herausforderungen. Zwar sind Funkstreifenwagen der Reviere mit der MP5 ausgestattet, jedoch verfügen diese nur über eine begrenzte Einsatzdistanz, Durchschlagsleistung und Wirkung im Ziel. Eine unbefriedigende Situation für den Ernstfall.

Im Gegensatz hierzu bieten moderne Mitteldistanzwaffen erhöhte Trefferreichweiten und verbesserte Trefferwahrscheinlichkeiten sowie die Bekämpfung von Zielen hinter LKW-Scheiben. Wir fordern die Landesregierung auf, im Zuge der Haushaltsverhandlungen eine entsprechende Aufrüstung und die dazugehörige Ausbildung für die Landespolizei umzusetzen. Der effektive Schutz unserer Bürger muss oberste Priorität haben.“

Redaktioneller Hinweis:

Anfrage und Antwort der Landesregierung: https://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/7_Wahlperiode/D07-3000/Drs07-3855.pdf