Gestern berichtete der Nordkurier, dass der zahnärztliche Notdienst aufgrund des Mangels an Zahnärzten in bestimmten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zusammengelegt wurde, so dass für Notfälle Wege bis zu 50 km erforderlich sein können. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

„Die Zuständigen, das Wirtschaftsministerium und die Kassenzahnärztliche Vereinigung, sind in Mecklenburg-Vorpommern offenbar nicht mehr in der Lage die gewohnte Versorgungsdichte sicherzustellen. Es wird höchste Zeit, die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern ohne Scheuklappen neu zu diskutieren.

Die jungen Mediziner sind dabei auch an ihre Verantwortung gegenüber der Bevölkerung zu ermahnen und die Regierung wird die gleichwertigen Lebensverhältnisse in den ländlichen Regionen stärker in den Fokus nehmen müssen.“