Zum Missbrauch des Gedenkens der Verschwörer des 20. Juli durch die SPD mahnt der AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer:

„Die Verschwörer des 20. Juli gegen das Hitlerregime waren aufrechte Patrioten. Es zeugt von Geschichtsklitterung des Herrn Krüger, wenn dieser Staufenbergs Erbe vereinnahmt und gleichzeitig mit der Ministerpräsidentin gegen die größte Opposition im Land agitiert. Herr Krüger und Frau Schwesig entwickeln sich zunehmend zu autoritären Persönlichkeiten inklusive einer auffallenden Begriffsschwäche und fehlender historischer Bildung.

Wer auch in seiner eigenen Partei so konsequent die Meinungsfreiheit beschneidet, greift elementare Grundlagen der Demokratie an. Das Beispiel Sarrazins steht sinnbildlich für die unterbundene Willensbildung in der SPD. Im Widerspruch zu klügeren Parteivertretern wird sich die Traditionspartei durch diesen Weg ins weitere politische Abseits stürzen.

Das Gedenken an den 20. Juli muss deshalb Mahnung an uns alle sein, nach zwei totalitären Systemen Freiheit und Demokratie zu schützen. Wir brauchen eine wirklich offene und überparteiliche Debatte zu den Fragen dieser Zeit. Wir glauben an die Zukunft der Deutschen.“