Laut eines Berichtes der dpa plant die Landesregierung eine Aufstockung der Haushaltsmittel im Bereich Bildung. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Kröger:

„Ob das ‚Mehr‘ an Geld auch in einem ‚Mehr‘ an Lehrkräften mündet, wird sich zeigen. Ob mit Millionenbeträgen der Lehrerberuf attraktiver wird, wage ich nämlich zu bezweifeln. Es steht zu befürchten, dass die Investitionen ins Leere laufen und die Grundprobleme weiter bestehen bleiben. Die Jubelmeldung, mehr Geld ins System zu stecken, klingt natürlich ganz nett.  Aber ist sie womöglich nur die Reservierung von Mitteln, weil das Schulgesetz – wie auch das Landeshochschulgesetz – nicht mehr vor dem Haushalt 20/21 beschlossen werden.

Der Zahl der Studienabbrecher ist auch auf falsche und zu hohe Erwartungen an das Studium zurückzuführen. Der frühere Kontakt mit der Lehrpraxis könnte realistischere Inhalte vermitteln. Hinzu kommen die Unwägbarkeiten im Bereich der Inklusion. Der Lehralltag wird durch das ideologische Wunschkind der Landesregierung erschwert und schadet letzten Endes Schülern wie Lehrern.

Wenn Frau Martin von ‚bedarfsgerechter Ausbildung‘ spricht, muss damit auch der Erhalt der Förderschulen und einhergehend die Ausbildung von Fachpersonal gemeint sein. Nicht zuletzt muss das auch für die Studiengänge der regulären Schulen bedeuten, dass eben nur nach Bedarf bestimmte Studiengänge angeboten werden, um Schieflagen zu vermeiden.“