Auf Fragen der AfD-Fraktion zur künftigen Inklusionsstrategie der Landesregierung hat die neue Bildungsministerin Martin in der heutigen Fragestunde des Landtags nur ausweichende Antworten gegeben. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Kröger:

„Wir erhielten von ihr keine Auskunft, ob die Landesregierung am Ziel eines vollständig inklusiven Bildungssystems, also an der Abschaffung aller Förderschulen festhält, wie es noch in der maßgeblichen Broschüre zur Inklusionsstrategie des Landes als endgültiges Ziel formuliert ist. Unbestimmt blieben auch ihre Ausführungen, inwieweit sie die breite Kritik an der Schulgesetznovelle berücksichtigen und die gegenwärtige Inklusionsstrategie modifizieren will.

Ihre Ankündigung, über 200 Lehrkräfte für die Inklusion neu einzustellen, dürfte angesichts von etwa 560 allgemeinbildenden Schulen ein Tropfen auf den heißen Stein und beim derzeitigen Lehrermangel nur schwer realisierbar sein. Die AfD-Fraktion setzt sich im Interesse aller Kinder und der Wahlfreiheit der Eltern für den Erhalt aller Förderschulen ein und wendet sich gegen die übertriebene Inklusion.“