Zur heutigen Landespressekonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft „GEW fordert Pakt für gute Schule“ erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD, Jörg Kröger:

„Die Forderungen des Lobbyverbandes GEW sind ein Armutszeugnis für das Bildungsministerium. Sehenden Auges haben uns SPD und CDU über viele Legislaturperioden diese Situation geführt. Die eigene Untätigkeit fällt dem Ministerium auf die Füße und Schüler, Lehrer sowie Eltern müssen die Versäumnisse nun ausbaden. Bildungsministerin Martin muss sich am Lehrermangel messen lassen und diese Herausforderung als Bewährungsprobe verstehen.

Die Forderung der GEW, mehr auf parteiübergreifende Zusammenarbeit zu setzen, ist zu begrüßen und trifft bei mir auf volle Zustimmung. Allerdings kochen SPD, CDU und die Linke lieber ihr eigenes Süppchen und rühmen sich, mit ihren Vorschlägen der Weisheit letzten Schluss gefunden zu haben. Wir brauchen einen runden Tisch und eine gemeinsame Kraftanstrengung, keine ideologischen Einzelkämpfer.

Neben einigen richtigen Punkten lässt die GEW allerdings einen entscheidenden Punkt unter den Tisch fallen: Die Bildungs- und Sozialexperimente der letzten Jahre haben eben auch zu einer Verschlechterung der Lehrsituation beigetragen. Lehrer nehmen heute viel zu häufig den Status eines Erziehers oder Sozialbeauftragten ein, anstatt ihrem eigentlichen Beruf nachzukommen. Dass dies auch zur Frustration vieler Lehrkräfte führt, liegt auf der Hand.“