Die Sozialministerin Stefanie Drese kritisiert in einer Pressemitteilung ihres Ministeriums angeblich sexistische Werbung bei Konsumgütern in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Sozialministerin Drese packt die ganz heißen Themen an – in diesem Fall die Verpackung von Fertigsuppen. Was die Ministerin bewegt, ist die angeblich sexistische Darstellung einer Suppentütenmarke. So hat es ein Hersteller gewagt, mit einer Männersuppe und Frauensuppe in den Farben blau und pink zu werben. Ein Fall für das Ministerium von Drese?

Was geradezu nach Realsatire schreit, ist dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung sogar eine Pressemitteilung wert. Also ob wir in Mecklenburg-Vorpommern keine anderen Sorgen und Probleme hätten. Jedoch passt sie damit ganz gut in eine Partei, in der die Bundesfamilienministerin Giffey vorschlägt, nur noch von Elternteil 1 und Elternteil 2 zu sprechen.

Man könnte darüber lachen, wenn es an anderer Stelle nicht so schlecht um den Betreuungsschlüssel an Kitas, der Bezahlung von Erziehern und der sozialen Lage allgemein in Mecklenburg-Vorpommern stehen würde. Alles Bereiche, um die sich die verantwortliche Minister Drese weniger zu kümmern scheint, als um die Verpackung von Fertigsuppen.“